Die Woche begann mit dem Hauptthema der Vorwoche: Wir beschäftigten uns am Montag mit unseren Nadelbäumen. So sägten wir drei weitere Äste an unserer Fichte ab und widmeten uns auch dem Miniwald. Die ehemalige Hecke zum Nachbargrundstück hatten wir letztes Jahr zu einem formidablen kleinen “Wald” umgearbeitet. Natürlich halten die Fichten dort wenig von unseren Schnittarbeiten und trieben im Laufe des Jahres ungerührt neue Zweige in die Höhe. Damit war nun erstmal Schluss – es gab einen neuen “Formschnitt“.

Unsere Waldrebe (Clematis) hat – wie mittlerweile die meisten unserer Stauden – ihre Blütezeit beendet und so bekam auch sie den jährlichen Rückschnitt. Dafür erfreuen wir uns noch immer an einer sehr üppig blühenden Dahlie (Dahlia), der Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) und den verschiedenen Astern. Letztere sind überdies noch wahre Bienen- und Schmetterlingsmagneten. 

Über die Woche passierte ansonsten nicht viel. Der Strauchdieb half den Eltern am Dienstag noch, ihre in Kübeln kultivierten Schmucklilien (Agapanthus) in ihr Winterquartier in der Laube zu räumen. Im Gegenzug konnte er vom elterlichen Garten aus noch einen weiteren Schnitt am Miniwald durchführen.

Am Freitag kamen wir dann zu dem, was der Tagebuchtitel verspricht: Es wurde hektisch. Grund dafür war ein Anruf bei unserem Forstdienstleister und eine spontane Terminvereinbarung für den kommenden Montag. Jetzt hieß es also schnell handeln. Unser Plan war ja, neben der Fichte an der Laube auch einen mittlerweile viel zu üppig wachsenden Lebensbaum (bzw. eine Gruppe aus 3 Exemplaren) ebenfalls mit zu entfernen.

So schritt der Strauchdieb Samstag vormittag bereits zur Tat und fällte die 3 Lebensbäume mit Axt und Säge. Das ging trotz suboptimalem Arbeitsgerät recht schnell – nach zwei Stunden lagen alle drei Thujen in horizontaler Position auf der Wiese. Am Nachmittag sollten dann in einer gemeinsamen Aktion mit den Eltern des Strauchdiebes die Äste der gefällten Bäume für den Abtransport vom Stamm entfernt und zerkleinert werden. Nachdem ein Regenschauer die Arbeiten zunächst behinderte, konnte ab 16:30 Uhr dann doch noch rengeklotzt werden. Zum Glück hatten wir nun eine Kettensäge dabei, die die Arbeiten weitaus schneller beendeten. 

Auch am Sonntag werkelten wir weiter an den Vorbereitungen für die große Baumfällaktion. Wir fuhren sämtlichen Astschnitt (und da war einiges zusammengekommen) auf eine Wiese am Rand der Kleingartenanlage, wo er am Montag abgeholt werden sollte. Auch das erfolgte wieder mit der Hilfe der Eltern und ging daher recht schnell vonstatten. Nun sind wir natürlich wahnsinnig gespannt auf den kommenden Montag. 

Zu guter Letzt hier noch unsere Ernte in dieser Woche:

1200g Paprika
1180g Kohlrabi

Wetterdaten für die 42. Kalenderwoche

(17.10.2016 bis 23.10.2016)
Außentemperaturen
Tiefsttemperatur
Hösttemperatur
Tagesdurchschnitt
Bodentemperatur

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