Während unsere Narzissen (Narcissus) – mittlerweile auch die kleinen weißen – in prachtvoller Blüte stehen, blüht unsere Christrose (Helleborus niger) ab.  Der Winter überläßt – zumindest langsam – dem Frühling das Feld.

Für uns Grund genug, uns am Donnerstag direkt mit unserem neuen Pergolabeet zu befassen. An eben jene Pergola planten wir 2 Blumenkörbe, die wir mit Ampelpflanzen bestücken wollen. Da beide Strauchdiebe nicht unbedingt die großen Freunde von Begonien (Begonia) oder gar Geranien (Pelargonium) sind, entschieden wir uns für Fuchsien (Fuchsia). Die gefallen uns ob ihrer ausgefallenen Blütenform.

Das Anbringen der beiden Körbe gestaltete sich als schwieriger, denn gedacht. Die komischen Teile wollten einfach nicht gerade und “auf längs” hängenbleiben. Einen kurzen Ausflug in unseren örtlichen Baumarkt einhergehend mit der Beschaffung einer schönen, passenden Kette später unternahmen wir einen 2. Versuch. Wir zählten Kettenglieder ab, befestigten sie erst an zwei, später an allen 4 Aufhängungen der Körbe… zwecklos! Diese Teile wollten einfach nicht in Position bleiben. Den erlösenden Einfall hatte dann der Vater des Strauchdiebes. 2 Rohrschellen lösten unser Problem wenig später perfekt.

Auf unser Kräuterbeet pflanzten wir Petersilie (Petroselinum crispum) in glatter und krauser Form und einen kleinen Busch Lorbeer (Laurus nobilis). Unter unsere Heidelbeeren sollten auch in diesem Jahr wieder 2 Schneeflockenblumen (Chaenostoma cordatum) mit der Zeit den Boden bedecken. Auch hierfür legten wir heute mit der Pflanzung die Grundlage. In unserem Weidenkorb sprießt zwar eine recht üppige Anzahl vom sich im letzten Jahr ausgesamten Gold-Zweizahn (Bidens ferulifolia), ehe der blühen würde, könnten aber noch Wochen oder gar Monate vergehen. Uns dauerte das zu lange. Wir kauften heute 3 neue Pflanzen und setzten sie in den 2. Weidenkorb.
Außerdem kamen wir nicht an einer altertümlich anmutenden Glocke vorbei, die wir alsbald an die Pergola zur Laube anbrachten.

Das Wochenende verhieß wieder schönstes Frühlingswetter also ging es für uns schon am Freitag mit der Gartenarbeit los. Unser neuer Polster-Phlox (Phlox subulata) sowie die ebenfalls neue und bereits austreibende Akelei (Aquilegia), die bis dahin ihr Dasein im Schuppen fristeten, kamen nun als erstes in unser neues Pergolabeet. Beide Stauden gelten als winterhart, der Polster-Phlox gar als immergrün. Was sollte uns also davon abhalten, die Beiden direkt ihrem neuen Standort vorzustellen. Genauso erging es auch 2 Kugel-Primeln (Primula denticulata), die wir zu einer bereits vorhandenen Primel auf das Heidekrautbeet setzten.

Am Sonntag wollten wir einfach das schöne Wetter genießen, uns an den Blüten des Gemswurz, der Traubenhyazinthen (Muscari) und des weißen und gelben Ginsters erfreuen. Auch das einsetzende Wachstum unserer Sonnenbraut (Helenium) hätten wir bestaunen wollen. Als wir aber – durchaus mit einem etwas mulmigen Gefühl in den Garten kamen, war eins gewiss: So richtig ist der Frühling dann wohl doch noch nicht da. Die Nacht von Samstag auf Sonnntag hatte mit -2,4°C so einigen Schaden angerichtet. Unsere erst am Donnerstag mit viel Mühe in ihre Hängekörbe gebrachten Fuchsien waren erfroren, nicht anders ist es auch den Schneeflockenblumen und dem Gold-Zweizahn ergangen.

Nicht ganz ohne Wut (eher auf uns selbst als auf das Wetter) gruben wir daraufhin direkt den vor kurzem angelieferten Pferdemist auf unserem Acker unter. Das brachte uns wieder etwas runter. So konnten wir dann doch noch all die Blüten, Knospen und Blätter jener Pflanzen begutachten, denen der Nachtfrost nichts anhaben konnte… achja… und grillen konnten wir auch noch.

Wetterdaten für die 16. Kalenderwoche

(13.04.2015 bis 19.04.2015)
Außentemperaturen
Tiefsttemperatur
Hösttemperatur
Tagesdurchschnitt
Bodentemperatur

Diesen Beitrag kommentieren

*