Der Titel verrät es schon: Auch in dieser Woche kann von wirklich sommerlichem Wetter keine Rede sein. Es ist teilweise zwar recht warm, aber immer wieder trüben Regenschauer oder Gewitter den guten Eindruck. Zumindest bis zur Wochenmitte lief es allerdings recht gut für uns. Montag hatten beide Strauchdiebe frei, das Wetter war dem Sommer entsprechend warm. Wir gingen voller Elan mit einem neuen Lavendel (Lavendula) in den Garten.

Wir waren ja eigentlich schon im Besitz eines solchen Lippenblütlers. Leider hatten wir ihm aber in unserem Blumenbeet wenig Beachtung geschenkt und so auch den rechtzeitigen Rückschnitt verpasst. So fiel er über die letzten zwei Jahre mehr und mehr auseinander und verkahlte an den verholzten Ästen zusehens. Mittlerweile wissen wir, dass wir ihn nach der Blüte um ein Drittel zurückschneiden müssen um die Blüten zu entfernen. Im Frühjahr (nachdem kein Dauerfrost mehr zu erwarten ist) muss er nochmals um zwei Drittel gekürzt werden. Außerdem wissen wir nun, dass Lavendel einen eher sonnigen, trockenen Standort bevorzugt. Daher setzten wir unsere neue Pflanze direkt auf den Eulenwall – unser Kiesbeet.

Wo wir gerade beim Rückschnitt sind: Unser Teppichphlox (Phlox subulata) breitete sich mittlerweile unverschämt weit auf unserem Blumenbeet und dem Pergolabeet aus. Hier war es echt Zeit, die Gartenschere zu zücken, und dem Bodendecker Einhalt zu gebieten. Einige Teile haben wir direkt mit der Wurzel entfernt – und unter unseren Kulturheidelbeeren wieder eingepflanzt.

Bis Mittwoch hat uns das Wetter zumindest in sofern in die Karten gespielt, als das die trüben und regnerischen Phasen eher zu unserer Arbeitszeit auftraten. Nach Feierabend schien dann die Sonne. Wir genossen unseren Garten wie in der Vorwoche ganz einfach, zupften hier und da Beikräuter. Außerdem konnten wir bei unseren in der letzten Woche gesteckten Buschbohnen schon eine Woche später die ersten Keimblätter sehen.

Dringlicher Handlungsbedarf bestand diese Woche noch an unseren Roten Johannisbeeren (Ribes rubrum). Die Äste unseres Strauches bogen sich unter der Last der Früchte (und sicherlich auch des Regens) immer weiter nach unten. Wir hatten Sorge das einige der Äste abbrechen könnten. Mit allerlei technischen Raffinessen mussten wir ihn wieder „in Position“ bringen. Dabei halfen neben einigen kleinen Pfählen auch alte, dem Astdurchmesser entsprechend eingefeilte Wasserrohre als Stützen.

Wetterdaten für die 26. Kalenderwoche

(27.06.2016 bis 03.07.2016)
Außentemperaturen
Tiefsttemperatur
Hösttemperatur
Tagesdurchschnitt
Bodentemperatur

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