Seit einiger Zeit haben wir das Gefühl, dass wir uns die Laube noch mit einem anderen Untermieter teilen. Dieses Gefühl bestätigte sich am Montag, als wir die eigens im Vorratsregal aufgestellte Mausefalle nicht leer vorfanden. Wir stellten die Falle wiederholt auf und schon am Mittwoch war das nächste Mäuschen wortwörtlich “in die Falle getappt“.

Nun ist es nicht unsere Art und irgendwie ja auch nicht Sinn und Zweck der Sache, fast täglich irgendwelche Mäuse zu töten.  Es gab nur eine Lösung: Der ganzen Sache auf den Grund gehen und die Ursache, nicht die Mäuse, bekämpfen. Relativ schnell konnten wir uns vorstellen, wo das Problem lag. Da die Mauseköttel nicht auf dem Boden lagen sondern nur in den 2 oberen Fächern unseres Vorratsregales war die Wahrscheinlichkeit groß, dass die diebische Mausebande nicht von unten sondern direkt von oben durch einen Spalt abgetrennter Rückwand am Regal irgendwo einsteigen würden.

Nun wäre es ja grundsätzlich kein Problem gewesen, das Regal vorzurücken, die Rückwand wieder anzutackern und fertig. Leider wars am Ende doch nicht so einfach. Wir hegten recht schnell die Vermutung das der Laubenerbauer das ganze Häuschen um genau DIESES Regal herum erbaut haben müsse. Aud der einen Seite war das Paneel mit dem Regal verschraubt, unten steckte es etwa 15cm im Boden, oben bekam man es nicht gekippt weil auch da Paneelbretter im Wege waren. Nach dem Lösen aller möglichen Schrauben half dann nur eins: rohe Gewalt!

So wurde das Regal nach oben gehoben, ihm unten ein mächtiger Ruck verpasst und die ganze Prozedur so lange wiederholt bis das alte – aber doch sehr robuste – Möbelstück aufgab und sich vom Rest der Laube löste. Der Rest ist dann schnell erzählt: Rückwand wieder vernagelt, einige Bretter in den Zwischenraum zwischen Außen- und Innenwand der Laube genagelt, Regal wieder eingepasst. Wir hoffen sehr, dass sich die Mäuse nun anderweitig und außerhalb unserer Laube ihr Fressen suchen.

Was gab es ansonsten so im Garten? Die Eltern des Strauchdiebes im Garten nebenan haben am Montag die erste Salatgurke im Zelt abgenommen. Bei uns blüht derweil die erste Tomatenpflanze und auch der Muskatellersalbei (Salvia sclarea) ist gewillt, bald seine schönen Blüten zu zeigen.

Der Samstag war dann mit 33,2°C wirklich bald unerträglich warm. Kein laues Lüftchen, keine Wolke… Puuuhhhh..
Das Gute: die Bodentemperaturen steigen langsam an. Das bringt dann auch die Lampionblume (Physalis alkekengi) zum blühen, während die Pfingstrosen (Paeonia) langsam abblüht. Besonders freuen wir uns aber in dieser Woche darüber, dass nach einem Jahr Pause unsere Bauernhortensie (Hydrangea macrophylla) anscheinend wieder blühen will.

Wetterdaten für die 23. Kalenderwoche

(01.06.2015 bis 07.06.2015)
Außentemperaturen
Tiefsttemperatur
Hösttemperatur
Tagesdurchschnitt
Bodentemperatur

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