Der Wochenanfang hatte ein bisschen was von einem Déjà-vu. Am Montag gab es einige sonnige Abschnitte, die Temperaturen glichen denen der Vorwoche. Ab Dienstag dann wieder Regen. Gut, nicht so durchgängig wie letzte Woche – aber doch vorhanden und die Tage damit mit wenig Motivation verbunden, den Garten aufzusuchen.

Nun haben wir uns ja mittlerweile schon so halbwegs daran gewöhnt, die schöneren Tage zur Gartenarbeit zu nutzen. So auch diesen Montag. Der Strauchdieb erledigte vormittags schon die lästigen Termine, die nachmittags vom gemeinsamen werkeln in unserer Parzelle abgehalten hätten. So musste die Gattin nach ihrer Arbeit nur noch ins Auto geladen und gemeinsam zum Frühblüherzwiebel-Kauf gefahren zu werden.

Danach ging es in den Garten und an die Arbeit. Wir hatten uns mit 1kg Narzissenzwiebeln und 40 Tulpen eingedeckt. Recht reichlich, dachten wir. Unser Vorhaben bestand zunächst darin, die schon abgeräumten Blumenkästen von unserem Fuhrwagen mit diesen Neuerwerbungen zu bepflanzen. Das gelang schnell und gut, offenbarte allerdings die Tatsache das weder die Zahl 40 noch 1kg tatsächlich für eine Bepflanzung all der in den Beeten noch freien Stellen reichen würde nachdem die Kästen bestückt waren.

Wir verbrachten die restlichen 3(!) Narzissen und die 34 Tulpen ganz einfach ins neu angelegte Beet am Miniwald. Dort könnten sie sich in aller Ruhe entwickeln und würden auch den Teil des Jahres nicht stören, in dem sie sich in den Boden zurückgezgogen haben.

Da es ja doch so langsam kühl wird befanden wir auch den Zeitpunkt für richtig, unser Vogelfutterhäuschen wieder anzubringen. Futter hatten wir auch schon gekauft und so konnten wir es auch gleich bestücken. Bei unserem nächsten Besuch im Garten am Samstag sahen wir dann auch schon, das unsere Futterstelle gut angenommen wurde. Wir konnten sogar eine Blaumeise (Cyanistes caeruleus) dabei beobachten, wie sie am Meisenknödel pickerte.

Der nächste Gartenbesuch fand dann am Samstag statt. Bei bestem Wetter bastelten wir erst einmal aus unseren Lampionblumen-Blüten (Physalis alkekengi) eine Girlande, die wir an der Laube aufhängten. Auf was für Ideen man doch so kommt, wenn man sonst nicht viel zu tun hat 😉

Von unserem Zierlauch (Allium) hatten wir im Juni Samen getrocknet. Am Samstag kam dieser nun in eine Tonschale. Das Aussäen direkt ins Freiland ist uns ein wenig zu heikel, da man die kleinen Pflänzchen wohl recht leicht mit Grashalmen verwechseln kann. Wir sind mal gespannt ob die Samen keimen – und nach wieviel Jahren wir uns dann tatsächlich mal über selbstgezogenen, blühenden Zierlauch (Allium) freuen können.

Wetterdaten für die 43. Kalenderwoche

(19.10.2015 bis 25.10.2015)
Außentemperaturen
Tiefsttemperatur
Hösttemperatur
Tagesdurchschnitt
Bodentemperatur

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