Eine kleine Überraschung erlebten wir mit dem im Garten stehenden Zelt. Nach der Übernahme machten wir uns nicht viel Hoffnung, das die Konstruktion einen wirklich festen Stand hat. Wir hätten eher gedacht, das Tomatenzelt würde bei der kleinsten Berührung einfach umkippen. Doch weit gefehlt! Es stand bombenfest – bot anfangs halt leider nur einen sehr eigenwilligen Bewuchs – vor allem aus Brennesseln. Die waren aber schnell rausgerissen und so konnten wir in unserem ersten Jahr als Kleingärtner schon Tomaten pflanzen und später natürlich auch ernten.

Die kleinen roten Früchtchen zählten auch die Folgejahre zu den Stammgästen. Die Bauweise als solches erwies sich als äußerst clever. Schon die Morgensonne scheint auf die offene Seite des Zeltes, den ganzen Tag über scheint sie aufs Tomatenzelt – ohne das das Zelt zu viel Hitze entwickelt. Vor Wind und Regen schützt die geschlossene Seite, die sinnvollerweise die Wetterseite abdeckt.

Diesen Beitrag kommentieren

*