Apfelmus

 

Apfelmus

Apfelmus

Wir haben zwar keinen eigenen Apfelbaum im Garten, sind bisher aber jedes Jahr an genügend Äpfel gekommen, um Apfelmus daraus zu kochen und einzuwecken.
Besonders geeignet erscheint uns die Sorte Boskop. Diese Äpfel haben einen angenehm hohen Säuregehalt und zerfallen beim Kochen recht gleichmäßig.
Bei uns findet der Apfelmus oder Apfelbrei vor allem als Nachspeise Verwendung oder kommt als fruchtige Note in Naturjoghurt. Auch als Topping für Kartoffelpuffer (bei uns sagt mal Plinsen) ist Apfelmus ein Muss. Neben Pflaumenmus (den man recht ähnlich herstellen kann) passt er auch bestens ins Rotkraut für den weihnachtlichen Gänsebraten.
Vorbereitungszeit 20 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.
Gericht Einkochen, Vegan, Vegetarisch
Portionen 6 Gläser

Equipment

  • 6 Gläser á 540 ml

Zutaten
  

  • 2 kg Äpfel z.B. Boskop
  • 1/2 ST Zitrone unbehandelt
  • 1 MSP Nelken gemahlen
  • 1 ST Zimtstange alt.: Zimt, gemahlen
  • 100 ml Apfelsaft naturtrüb
  • 1/2 ST Vanilleschote
  • Agavendicksaft, Stevia o.ä.

Anleitungen
 

Vorbereitung

  • Die Äpfel werden entkernt und klein geschnitten. Da wir wissen wo unser Kernobst herkommt, sparen wir uns das Schälen - das gibt (gerade bei rotbäckigen Exemplaren) eine schöne Färbung.
  • Mit einem Sparschäler schälen wir die unbehandelte Zitrone. Wer einen Zestenreißer hat, verwendet natürlich diesen. Danach pressen wir den Saft einer halben Zitrone aus.

Zubereitung

  • Die Apfelstücke kommen dann mit den Nelken, dem Zimt, der Vanilleschote und der Zitronenschale in einen Kochtopf. Dort "braten" wir sie erstmal ein wenig an. Meist schmelzen die Stücke dabei schon etwas. Dann löschen wir mit der Hälfte des Apfelsaftes sowie dem Zitronensaft ab, stellen die Temperatur etwas herunter und decken den Topf ab.
  • Ab und an im Topf rühren damit uns der Apfelmus nicht anhängt. Sollte es dazu kommen oder ist uns der Mus zu fest, schütten wir Apfelsaft nach. Sind unsere Äpfel zu einem (nicht gänzlich glattem) Brei geworden, greifen wir beherzt zu einem Pürierstab. Wir ziehen den Top von der Kochstelle, entfernen die Vanilleschote (und die Zimtstange, so ihr eine solche benutzt habt) und pürieren die Masse so fein wie es uns beliebt.
  • Dann wird abgeschmeckt. In den meisten Fällen braucht es keine zusätzliche Süße. Solltet ihr aber quietsch-saure Äpfel erwischt haben, ist jetzt der Zeitpunkt, den Geschmack zu korrigieren. Je nach Geschmack kann jetzt auch noch etwas Zimt oder Nelken (beides gemahlen) hinzugegeben werden.
  • Wer seinen Apfelmus einwecken will, sollte nun die entsprechenden Schraubgläser (und Deckel) heiß auswaschen und bereit stellen, ansonsten wünschen wir schon jetzt einen guten Appetit!

Einkochen

  • Wollt ihr länger was vom Apfelmus haben, stellt den Topf noch mal kurz auf die Herdplatte. Unter ständigem rühren wartet ihr, bis der Mus wieder richtig heiß ist. Dann greift ihr schnell zur Kelle und füllt euren Apfelmus in die bereitstehenden Gläser. Solltet ihr kleckern, wischt ihr den Rand flux wieder ab ehe ihr die Gläser zügig verschließt.
  • Jetzt stellt ihr die Gläser mit dem Deckel nach unten auf ein entsprechend großes Hand- oder Badetuch, dass ihr hernach dazu benutzt, eure Gläser einzupacken. Nun könnt ihr den im Topf verbliebenen Rest genüsslich auslöffeln während eure abgefüllten Gläser abkühlen.
  • Ob unser Unterfangen erfolgreich war sehen wir, wenn wir die ausgekühlten Gläser wieder umdrehen. Der Deckel muss durch den Unterdruck im abgekühlten Zustand etwas nach innen gewölbt sein. Sollte ein Glas ausgelaufen (undicht) sein oder sich nicht richtig geschlossen haben, müsst ihr den leckeren Apfelmus "leider" etwas schneller verwerten - oder startet den Einkochvorgang einfach noch mal.

Notizen

Der Teil mit dem Einkochen funktioniert bei uns Jahr für Jahr wunderbar. Den Apfelmus kann man so problemlos 1-2 Jahre haltbar machen. Es ist nicht nötig, auch das letzte Vitamin noch durch stundenlanges Einkochen im Topf oder Ofen zu zerstören.
Keyword Apfelmus, Einkochen, Haltbarmachen, Vegan

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