Montag und Dienstag standen noch im Zeichen des letzte Woche gestarteten „Projekt Miniwald“. Theoretisch war ja schon letzten Sonntag alles durchgeplant, wir konnten also direkt praktisch anpacken. Was genau wir da vorhatten könnt ihr an anderer Stelle genauer nachlesen.

Dienstag konnten wir dann den ersten Hokkaidokürbis abnehmen und fünf prächtige Rote Bete ernten. Am Freitag ernteten wir an einer unserer Tomatenpflanze die letzten 4 Früchte ab und entfernten sie aus dem Zelt. Damit haben die dahinter stehenden Chillies etwas mehr Licht. Auch die letzten Früchte an der vor dem Zelt stehenden Cocktailtomate haben wir abgenommen und die Pflanze entsorgt. Durch die Niederschläge waren viele der kleinen Früchtchen aufgeplatzt, die Pflanze zeigte ansich ziemlich starken Befall mit Braunfäule.

Am Samstag wurde dann der Pool winterfest gemacht. Wir hatten uns schon vor einer Woche eine neue Abdeckplane gekauft, die unseren gefüllten Pool über den Winter abdecken soll. Allerdings mussten wir diese Abdeckung erstmal zum Trockenhalten unserer Fichtenabschnitte zweckentfremden. Bis zum Wochenende hatten wir dann aber immer wieder etwas Holz in einer großen Feuerschale abgefackelt und so konnte die Plane dann endlich ihren eigentlichen Zweck erfüllen. Wir ernteten 260g Brombeeren und 330g Buschbohnen.

Zum Sonntag haben wir dann unsere Stangenbohnen vom Rankgerüst entfernt. Mit der Ernte sind wir in diesem Jahr alles andere als zufrieden. Wir hatten kurz vor unserem Urlaub zum ersten – und gleichzeitig einzigen – Mal ernten können. Die Eltern des Strauchdiebes kümmerten sich in unserer Woche im Harz redlich um den Garten. Trotzdem begrüßten uns die Kletterbohnen bei unserer Rückkehr mit teils abgefallenem, teils gelben Laub. Die Früchte, die noch an den Pflanzen hingen taugten einzig noch als Samen. Wir sahen uns das Trauerspiel noch eine Weile an, nahmen immer wieder die zur Samenreife gekommenen Früchte ab. Jetzt, da unsere Buschbohnen aber so langsam erntereif werden, sollte der Stangenbohnen-Spuk aber ein Ende haben.

Auf unsere Staudenbepflanzung sind wir mittlerweile richtig stolz. Auf dem Rondell blüht es noch immer recht üppig, auch auf dem Blumenbeet und dem neuen Pergolabeet ist immer etwas los. Klar, hier und da wird mittlerweile auch der finale Rückschnitt zelebriert. Der Muskatellersalbei (Salvia sclarea) ist beispielsweise mittlerweile zum Teil abgeschnitten und die Samenkörner aufgefangen. Auch die Zauberglöckchen (Calibrachoa) in den Balkonkästen haben wir entfernt.

Dafür erfreuen wir uns weiterhin an den Dahlien (Dahlia), den Spinnenblumen (Cleome spinosa), der Cladon-Bartblume (Caryopteris ×clandonensis ‘Heavenly Blue’) oder der äußerst ausdauernden Gloxinie (Incarvillea). Gespannt dürfen wir währenddessen sogar noch auf die bevorstehende Blüte unserer Chrysanthemen (Chrysanthemum) und Astern sein.

Wetterdaten für die 37. Kalenderwoche

(07.09.2015 bis 13.09.2015)
Außentemperaturen
Tiefsttemperatur
Hösttemperatur
Tagesdurchschnitt
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